KOALA
Kompetenzagentur Stadt- und Landkreis Aschaffenburg

Die Kompetenzagentur KOALA, die unter anderem mit dem Jugendamt des Landkreises Aschaffenburg und der ARGE Landkreis Aschaffenburg zusammenarbeit, begleitet benachteiligte Jugendliche von der Schule bis in den Beruf.

Das Modellprogramm der Kompetenzagentur setzt an den Biografien der benachteiligten Jugendlichen an. Durch Case Management werden zum einen der konkreten Einzelfall gesteuert und zum anderen die Förderangebote der einzelnen Dienstleister effizienter verknüpft.

Für die jungen Menschen bedeutet dies, dass sie entsprechend ihren Voraussetzungen, Motiven und sozialen Situationen so durch die Vielzahl vorhandener Angebote gelotst werden, damit sie eine auf sie maßgeschneiderte optimale Förderung erhalten.



Letztendlich ist es das Ziel der Kompetenzagentur, Jugendlichen zu helfen, sich nach der Schule insbesondere der Berufsschule in das Berufsleben zu integrieren.

Die Kompetenzagentur Aschaffenburg nimmt eine zentrale Mittlerrolle ein zwischen Jugendlichen, deren soziale und berufliche Integration gefährdet ist, und den vorhandenen Angeboten des Bildungssystems, des Arbeitsmarktes, der Arbeitsagenturen, der freien Träger und des sozialen Sicherungssystems.

Gefördert wir das Programm zu 55 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.





Leitung des Projektes:











 
Veranstaltungen und Informationen

KOALA - Fallbeispiel:

Den Weg eines jungen Mannes soll das folgende Beispiel aufzeigen:

K. aus einem Spessartdorf war seit Anfang 2007 auf Grund einer schwer depressiven Phase nicht mehr in der Lage, die Schule (10. Klasse M-Zweig) zu besuchen. Die Mutter machte sich große Sorgen und nahm über den Rektor der Schule Kontakt zu KOALA auf. K. hatte sich vollkommen zurückgezogen, kaum Kontakte zu Gleichaltrigen und litt unter sich ständig wiederholenden Familienkonflikten.

Die ersten Kontakte fanden im familiären Bereich statt. K. konnte sich nach einer Phase wertschätzenden und motivierenden Umganges durch eine unserer Sozialarbeiterinnen auf eine alternative zukunftsweisende Lebensplanung einlassen. Darüber hinaus spielte die enge Kooperation mit seinem behandelnden Arzt und Therapeuten, seiner Klassenlehrerin, dem Amtsarzt und der Berufsberatung eine entscheidende Rolle.

Im Rahmen eines „kunst- und lösungsorientierten Tagescoachings“ mit einer Gruppe von Jugendlichen konnte er neue positive Erfahrungen im Umgang mit sich und anderen Teilnehmern machen, er trug maßgeblich dazu bei, dass sich eine Schauspielgruppe bildete, die nach ca. drei Monaten eine einstudierte Szene auf Video festhielt. Durch die neuen Kontakte außerhalb seines bisherigen Lebensumfeldes gewann er mehr und mehr an Selbstvertrauen und stabilisierte sich innerhalb kürzester Zeit.

K. kehrte zwar nicht mehr zur Schule zurück, begann aber nach einem halben Jahr eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner, die er bis heute sehr erfolgreich absolviert.



Eröffnungsfeier

 
 
 
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