
Im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms Soziale Stadt wurden die Aschaffauen in mehreren Bauabschnitten in eine grüne Sport- und Freizeitanlage für jung und alt umgestaltet.
Die ehemals "stinkende Aschaff" bestimmt dennoch das Image des Quartiers. Das neuerdings durch Hüpfsteine bespielbare Gewässer wird noch immer als Müllablagestelle missbraucht.

GlobalSozial e.V. Zentrum für Nachbarschaftshilfe in der Behlenstraße hat deshalb die Patenschaft zur Reinigung des Areals übernommen. Ab sofort ziehen Trupps von Jugendlichen wöchentlich los und reinigen die Parklandschaft. Bei der Frühjahrs-Auftaktaktion wurden jede Menge Fahrradteile aus dem Fluss gezogen.
Bernhard Tessari vom Quartiersbüro der Sozialen Stadt freut sich über die Initiative des Vereins: "zu einem attraktiven Bürgerpark gehört auch eine saubere Landschaft.
Die Zeit der "stinkenden Aschaff" ist endgültig vorbei."

Dass die Bürger/innen das kleine Naherholungsgebiet annehmen, zeigen auch die prall gefüllten Müllsäcke am Ende der Aktion.
Von Getränkeflaschen bis zu Picknick-Überresten findet sich darin allerhand.
Sozialpädagogin Ilona Degenhardt staunte als Betreuerin des Qualifizierungsprojekts PRISMA nicht schlecht, was bereits Anfang April alles zu finden ist. Bei anhaltendem Sonnenschein dürfte sich das in den nächsten Tagen noch erheblich steigern lassen.